Archive für November 2007
wenn’s mal zuviel wird
27.11.2007 von Doris.
Sie kennen doch sicher auch so Zeiten, in denen alles auf einmal kommt. Unfall mit Totalschaden, Renovierungsarbeiten und dann noch ein Wasserrohrbruch. In diesen Zeiten ist es besonders schwierig, dem inneren Schweinehund zu entkommen. Er drängt uns immer wieder zu Süßigkeiten oder Alkohol, weil wir uns dadurch vermeintlich besser fühlen. Aber statt uns etwas Gutes getan zu haben, beschimpfen wir uns innerlich mit wüsten Worten und nochdazu bestraft uns unser Magen mit Schmerzen, Sodbrennen und Blähungen.
Warum haben wir das nur wieder gemacht. Uns ist bewußt, daß es uns besser ginge, wenn wir weiterhin brav blieben. Wir müssten diese Auswirkungen nicht erleiden.
Aber es gibt einfach Phasen, da kann man nicht anders. Selbst wenn man seine Verhaltensweisen verändert hat, fällt man in manchen Situationen wieder dorthin zurück.
Das Beste, was man machen kann ist:
Lassen Sie diese Phase einfach zu. Essen Sie aber alles, egal ob gut oder schlecht, mit dem Gefühl, daß es für diesen Zeitpunkt in Ordnung ist. Hören Sie auf sich währenddessen zu beschimpfen. Und nehmen Sie hin, daß diese Phase nicht Ihre beste ist.
Aber das Schöne an Phasen ist, sie hören auch wieder auf.
Fangen Sie doch jetzt gleich an, das Ende dieser Phase zu planen. Sehen Sie in Ihrem Kalender nach, wann es voraussichtlich wieder ruhiger wird. Suchen Sie sich einen günstigen Tag raus um wieder anzufangen und teilen Sie Ihren Lieben mit, daß Sie ab diesem Zeitpunkt etwas mehr Zeit für sich selbst brauchen. Und nun genießen Sie die Zeit bis dahin. Denn Sie wissen ja jetzt, daß Sie ab dem geplanten Datum wieder frei von Magenschmerzen, frei von Sodbrennen und frei von Blähungen sind. Außerdem wissen Sie, daß Sie ab dann Ihren Körper wieder entgiften, gut ernähren und von zuvielem Fett befreien.
Je bewußter Sie die Phase der “Auszeit” leben, umso leichter werden Sie dann wieder in die Abnehm-Ernährung zurückkommen.
Viel Erfolg und schöne Adventstage
Doris
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Ernährungsseminar St. Jakobs Apotheke, 4. Abend
13.11.2007 von Doris.
Zwischen dem 3. und dem 4. Seminarabend lagen diesmal nicht 7 sondern 14 Tage. In diesen Zeiten zeigt es sich immer wieder warum gerade am Anfang eine wöchentliche Betreuung hilfreich sein kann. Man kommt einbischen ins “Schludern”, wenn man auf sich allein gestellt ist. Deswegen macht es Sinn, sich solange betreuen zu lassen, bis das Wunschgewicht erreicht ist oder eine deutliche Verbesserung der Gesundheit eintritt. Aber trotzdem konnten einige Seminarteilnehmer Ihr Gewicht reduzieren. Ganz erstaunlich war auch die Körper-Reaktion einer ganz neuen Teilnehmerin, die in den ersten 4 Tagen ganze 2,5 kg abgenommen hat.
Das wird natürlich nicht die ganze Abnehmphase lang so schnell gehen. Aber ihr Körper zeigt damit, daß er ihr noch vertraut und schnell auf die Ernährungsumstellung reagiert. Übringens ist es auch nicht gut, wenn man so schnell abnimmt, denn dann hat die Haut keine Chance sich zurück zu ziehen und Sie bekommen Falten. Nachdem wir das ja nicht wollen, ist unsere Ernährung so ausgewogen, daß wir relativ langsam aber dafür gesund und “faltenfrei” abnehmen können. Die Gewichtsreduktion wird pro Woche ungefähr 500 g bis 1,2 kg betragen. Das kommt immer darauf an, wie Ihr Körper reagiert. Ist Ihr Körper durch zuviele Diäten, durch zu häufigen JoJo-Effekt oder durch Krankheiten belastet, dann ist es wahrscheinlich eher 500 g pro Woche. Eine Seminarteilnehmerin in einer meiner anderen Gruppen hatte Krebs, diverse Allergien und war Diabetikerin, sie musste viele Medikamente zu sich nehmen und trotzdem konnte sie ihr Gewicht regelmäßig um 500 g pro Woche reduzieren.
Aber das Ganze funktioniert natürlich nur, wenn man sich auch wirklich an das “10-Wochen-Intensivprogramm für schnelle Erfolge” hält.
Je mehr Ihr Körper belastet ist, desto wichtiger ist die Anpassung der Lebensmittel an Ihre persönlichen Bedürfnisse, welche im Grundkurs beinhaltet ist. (siehe SEMINARE unten)
Viel Spaß auf dem Weg zum Wunschgewicht
Doris
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